Übersichtskarte

Dienstag, 13.03.2012

Die letzten Monate

Ja, es gibt mich noch. Ich bin immer noch in Neuseeland und es geht mir gut.

Noch knapp 5 Wochen bin ich hier in der Familie und dann geht es endlich ans langersehnte Reisen. Ich freu mich schon riesig darauf. Es geht mit Klara, einer Freundin aus Christchurch, für 3 Wochen auf die Nordinsel. Wir haben einen Camper Van gebucht und werden damit die Nordinsel erkunden.

Und dann geht es noch zum Abschluss am 8. Mai für eine Woche in Südsee auf die Cook Islands. Einfach eine Woche Abschlussurlaub mit 4 anderen Mädels. Dann komm ich nur noch für 1, 2 Tage zurück hier auf die Farm, aber nur um meine Sachen zu packen und dann am  19.5. von Christchurch zurück nach Deutschland zu fliegen. Ich freu mich schon sehr auf zu Hause, alle meine Lieben wieder in die Arme schließen zu können, ich bin jetzt schon ganz aufgeregt, wenn ich daran denke. Aber ich bin auch traurig, bald meinen Kids hier auf Wiedersehen sagen und dieses wunderschöne Land verlassen zu müssen.

Ich habe so viele tolle Orte und atemberaubende Natur gesehen, Freunde gefunden, unglaubliche Erlebnisse gehabt, und so kostbare Erfahrungen gesammelt, das Neuseeland wohl immer mein Traumland bleiben wird und ich die Zeit hier nie vergessen werde.

Im Dezember bin ich mit meinem kleinen Auto an der Westküste der Südinsel entlang gereist. Es ging von der Farm aus über Otematata und Wanaka nach Haast,

 

dann nordwärts zu den Gletschern Fox Glacier und Franz Josef Glacier, eine wirklich unglaubliche Laune der Natur. Die Gletscher so nah an der Küste, die Sonne bricht durch die Wolken und strahlt auf das Eis, einfach wunderschön.. 

Fox GlacierFranz Josef Glacier

Ich verbrachte dann 2 Nächte in einem tollen kleinen Hostel in Hokitika, einem süßen kleinen Ort direkt an der Küste. Wunderschöne Sonnenuntergänge, Glühwürmchen, Wasserfälle, Hängebrücken über leuchtend türkisblauem Wasser, Jade und Spaziergänge am Strand; das war Hokitika für mich.

  Sunset Point, Hokitika

Ich fuhr weiter nördlich, die Küste wurde wieder rauer, die Straße ging auf und ab, steile Klippen, enge Kurven, Wind, hohe Wellen, die an den Felswänden brachen.

Ich übernachtete 2 Nächte in Punakaiki in einem Hostel direkt am Strand. Ich machte einen Spaziergang zu den Pancake Rocks

  Pancake Rocks

Und fand einen wunderschönen Strand, in einer winzigen Bucht, mit einem Wasserfall, der auf den Strand fällt. Wohl einer der schönsten Orte, an denen ich je war.

 

Am letzten Tag meiner Reise fuhr ich über den Arthurs Pass nach Hause und war wieder einmal sprachlos über die Schönheit und Vielseitigkeit der Natur Neuseelands.

  Arthurs Pass ein Kea auf meinem Auto

Dann kam Weihnachten, es war so anders, merkwürdig und ungewohnt. 30 Grad Celsius, strahlender Sonnenschein, Bescherung morgens am 25.12. und ein Barbecue als Festessen.

 

Am 27.12. ging ich zum Rodeo! Es war wirklich aufregend, wilde Bullen, Cowboyhüte, buckelnde Pferde und alles was dazugehört!

 

Im Januar bin ich mit Luise nach Kaikoura gefahren, einem niedlichen Ort an der Ostküste. Es war ein schönes, sonniges und entspanntes Wochenende und ich hatte wahrscheinlich eines der schönsten Erlebnisse hier in Neuseeland, wenn nicht in meinem Leben. Wir schwammen nämlich mit wilden Delfinen im Pazifik. Ich kann gar nicht in Worte fassen, was für ein besonderes Erlebnis das war. Wir fuhren mit einem Boot raus ins offene Meer und auf einmal schwammen ca. 30 Delfine neben dem  Boot her. Wenn man dann im Wasser ist und die Delfine um einen herumschwimmen, so nah sind, das man sie anfassen könnte und sie einem direkt in die Augen gucken, einen wahrnehmen und Kontakt aufnehmen, ist das ein unbeschreibliches Gefühl.

 

Außerdem besuchten mich ein paar Freunde in den letzten Monaten auf der Farm. Ich hatte ein tolles Wochenende mit Klara und Hanna und auch, wenn das Wetter nicht so richtig mitspielte, hatten wir viel Spaß! Nick, mit dem ich in Deutschland zusammen Gruppenleiter war, besuchte mit auch mit 3 Freunden, es gab einen Grillabend und sie lernten den Humor auf dem Land kennen.

 

Mit Kirsten war ich im Wallabe Park, wo wir die Wallabes füttern und streicheln konnten und mit Kimi verbrachte ich ein Wochenende in Dunedin zum shoppen und um ein wenig die Umgebung zu erkunden.

 

Außerdem waren Kimi und ich vor 2 Wochen so verrückt und wagten einen Bungysprung von der Kawarau Bridge bei Queenstown. Wir hatten riesige Angst vorher, doch es war ein so tolles Erlebnis! Adrenalin pur!

 

Ich erlebe so viel und liebe dieses Land wirklich. Ich bin gespannt, was mich noch so alles erwarten, wenn es dann im April auf die Nordinsel geht.

Neuseeland ist wirklich ein Traumland.

Dienstag, 13.12.2011

Christmastime im Sommer

Es ist wirklich komisch. Es ist Sommer, gerade haben wir draußen gefühlte 30 Grad, es ist tierisch heiß, die Sonne brennt und es ist der 13. Dezember. Nicht mal mehr 2 Wochen bis Weihnachten.
Das Weihnachten vor der Tür steht merkt man aber dann doch, da die Kiwis einem das gerade zu unter die Nase binden.


Ich bin da ganz froh, dass meine Familie eher nicht so ist und nicht so auf das ganze Weihnachtsgedöns steht, da mir wirklich so garnicht nach Weihnachten ist. Weihnachten werden wir hier auch nur einen netten BBQ haben,  ohne viel Schnickschnack, ein Plastikweihnachtsbaum steht aber trotzdem schon.

Vor ein paar Wochen hatten wir Petday in der Schule, das heißt alle Kinder haben ihre Kälber, Hunde, Schafe, Ponys und co mit zur Schule gebracht! Es war wirklich ein lustiges Chaos. Mein Kälbchen hat sogar den 2. Platz gemacht und mein absolutes Highlight waren 2 Eidechsen, die ich auf die Hand nehmen durfte und einfach hin und weg war. Wirklich toll!

Petday Eidechse :)

Das Schuljahr ist fast vorbei, morgen ist der letzte Schultag vor den großen, 6 Wochen langen, Sommer-Weihnachts-Ferien. Die Kids haben die letzten Wochen Lieder einstudiert und kleine Reden geschrieben um die älteren Schüler an die Highschool zu verabschieden und führen das morgen vor. Mir haben meine kleinen Kids in der Schule zum Abschluss des Schuljahres als Dankeschön eine riesige Karte gebastelt und Blumen geschenkt. Ich habe mich so gefreut, die sind echt süß, die Kleinen.



Ich bin gerade von einem total netten Wochenende in Christchurch bei Yasmin zurückgekommen. Sie ist auch ein Au Pair und wohnt in einem Vorort von Chch in Rolleston. Am Freitag bin ich nachmittags in meinem kleinen Klapperauto, das ich mittlerweile aber doch recht lieb gewonnen habe, gen Norden gestartet mit Ipodlautsprechern auf voller Lautstärke, damit ich wenigstens etwas Musik hören konnte, da das Radio in meinem Auto nicht funktioniert. Nach ca 2 einhalb Stunden und einer erstaunlich entspannten Autofahrtbin ich dann doch etwas früher als erwartet (eigentlich braucht man 3 Stunden- hups war wohl ein bisschen schneller als die erlaubten 100 km/h unterwegs) bei Yasmin angekommen. Wir sind dann Abends mit noch einigen anderen deutschen, dänischen und finnischen Au Pairs in einen Irish Pub und haben Livemusik,Tanzen,nette und witzige Bekanntschaften, Wein und Bier genossen.
Es war wirklich ein netter Abend bis wir dann um ca 3 Uhr morgens ins gemütliche Bett gefallen sind. Um 2 Uhr nachts macht der Pub nämlich zu. Da geht dann die Musik aus und das helle Licht an und man wird buchstäblich vor die Tür gesetzt. Und 2 Uhr ist auch schon tierisch spät für die Kiwis. Wirklich ein komisches Völkchen.


Am Samstag haben mir die Mädels, also Yasmin, Hanna und Klara, die Stadt, beziehungsweise das, was davon noch übrig ist, gezeigt. Der gesamte Stadtkern ist wegen des Erdbebens nämlich immer noch komplett abgesperrt und total zerstört. Die letzten Wochen war aber ein Weg zur Kathedrale im Stadtzentrum offen und man kann sich die Ausmaße des Erdbebens ansehen. Es ist wirklich schrecklich, alles ist zerstört, es ist ganz still und wirkt wie eine Geisterstadt.


Aber es ist auch toll zu sehen, was die Menschen aus ihrem Schicksal gemacht haben, dass sie trotzdem noch Hoffnung haben und Dinge positiv sehen. Es wurde eine Shopping Mall aus bunten Containern geschaffen, die wirklich toll aussieht und man hört überall Musik und fröhliche Menschen.
Nach einem Picknick im Botanischen Garten haben wir 4 uns dann am Samstagabend einfach einen gemütlichen DVD Abend gemacht und noch lange gequatscht.

Am Sonntag sind wir dann an den Strand in New Brighton und wollten eigentlich Hannas und Yasmins Surfbretter ausprobieren, aber das Wetter hat leider nicht so mitgespielt. Es war ganz diesig, windig und relativ frisch.



Unserer guten Laune hat das aber nicht geschadet, wir hatten viel Spaß, Yasmin und Hanna waren sogar kurz im Wasser und Abends waren wir dann erst noch erfolgreich shoppen, lecker essen und haben dann noch ein berühmtes "Christmashaus" gesucht und gefunden. Es war schreklich! Da hat doch tatsächlich jemand seinen ganzen Innenhof mit Lichterketten und tausenden Weihnachtsmännern "geschmückt". Eine Überall blinkende Lichter, schaukelnde, wackelnde, winkende Weihnachtsmänner,Schneemänner und Rentiere. Wir wollten einfach nur schnell wieder weg.


Am Montag morgen sind Yasmin und ich zu Hanna gefahren um meine Haare wieder dunkler zu färben. Ich hatte ja vor ein paar Wochen den gloreichen Einfall meine Haare blond zu tönen, war ganz ok, aber mit braunen Haaren fühle ich mich doch wohler. Die beiden haben auch wirklich einen guten Job getan! Danach haben wir noch zum Abschluss in einem Café gebruncht oder eher geluncht bevor ich mich dann wieder in mein Auto gesetzt und zurück nach Hause gefahren bin.

Es war wirklich ein tolles Wochenende und die Mädels sind so super lieb. Wir hatten echt viel Spaß, haben viel gelacht und ich habe die Tage einfach nur genossen! Danke nochmal Mädels! Besonders dir, Yasmin! :)

Ich bin jetzt auch garnicht lange hier zu Hause, am Freitag geht es schon wieder los. Diesmal für eine Woche entlang der Westcoast. Dort gibt es so viel zu sehen, die Gletscher, Pancakerocks, steile Küste, Rainforest, Goldgräberstädte,... Ich bin schon gespannt und freue mich so sehr auf die Natur und alles, was mich dort erwartet!

Sonntag, 23.10.2011

Frühling

 Es ist jetzt Frühling hier und wir haben teilweise schon richtig heiße Sommertage (Ich hab mir sogarschon meinen ersten Sonnenbrand geholt).
Letztes Wochenende war ich mit der Familie für vier Tage in Hanmer Springs, das ist ein netter kleiner Ort in den Bergen, wo es heiße Quellen gibt, man Bungy-Jumping, Jetboating und noch vieles mehr machen kann.
Wir waren jeden Tagen in dem Freibad und haben in den Hot Pools entspannt, waren Minigolf spielen

Minigolf

und sind Jetboat gefahren, was sehr aufregend und Spaßig war. Die Natur ist auch dort wieder atemberauben schön. Man ist umgeben von Bergen, grünen Wiesen, einem großen Fluss.

Jetboating
Es waren wirklich nette und entspannte Tage und auf dem Rückweg sind wir ein paar Umwege gefahren und Trevor hat mir die Farm gezeigt, auf der er aufgewachsen ist und seine Schule.

Mit Anne war ich bei den Moeraki Boulders, Kugelrunde Felsen am Strand, etwa eine Stunde südlich von hier. Wir hatten echt einen netten Tag, haben Robben und Pinguine gesehen und ich konnte wieder einmal die wunderschöne Natur bewundern.

Moeraki Boulders

Ich helfe immer ein wenig auf der Farm mit, das macht echt Spaß. Kühe melken, das Bewässerungssystem reparieren, Kälber füttern, auf dem Motorbike durcvh die Gegend düsen,... ;-)

Kuehe melken ;)

Da die Tage jetzt länger und wärmer werden, haben wir immer öfter nette Grillabende und ich lerne viele Leute kennen. Man sitzt nett zusammen, jeder kennt hier irgendwie jeden.

Ich sende euch die liebsten Grüße ins herbstliche Deutschland!

Donnerstag, 15.09.2011

Ja, ich lebe noch!

Endlich schreibe ich mal wieder. Ich war in der letzten Zeit viel unterwegs, hab das gute Wetter genossen, hatte viel zutun, dass ich garnicht richtig Zeit und Lust hatte mich an den PC zu setzen und den Blog weiter zu schreiben. Aber jetzt sitze ich hier gerade und dachte mir ich könnte jetzt ja mal wieder schreiben. Mir geht es super gut. Ich verstehe mich mit der Familie so gut, es ist ein richtig freundschaftliches Verhältnis inzwischen.

Mit den Kindern klappt es auch ganz gut, nur der Sohn ist in letzter Zeit etwas schwierig, hört so gut wie auf niemanden und wird schnell wütend. Die Tochter dagegen ist ein richtiger Wirbelwind, lacht andauernd und wir haben viel Spaß.

Ich helfe jetzt zwei mal in der Woche in der Grundschule(Waihao Downs School) der Kinder und es macht total viel Spaß. Bex hatte vorgeschlagen, dass ich, wenn ich möchte in die Schule der Kinder gehen kann, da die immer froh sind, wenn sie Helfer haben. Es ist eine kleine Schule mit ca. 50 Kindern und 6 Lehrern, die alle sehr nett und herzlich sind. Ich komme morgens um 9, wenn die Schule anfängt und bleibe bis mittags, helfe den Jüngsten beim schreiben und lesen und es ist wirklich toll schon mal sehen zu können, was einen als Lehrer so erwarten wird, auch wenn es hier alles ziemlich anders zugeht, was wohl auch daran liegt, dass es so eine kleine Dorfschule ist.

Ich habe jetzt mein eigenes Kalb. Es ist rostbraun und weiß und heißt Brownie. Ich muss sie mit der Flasche füttern und ihr beibringen mir zu folgen und von mir geführt zu werden. Es macht echt Spaß und sie folgt mir schon auf Schritt und Tritt. Die Kinder haben nämlich jedes Jahr im Dezember in ihrer Schule den Pets Day bei dem alle Kinder ein Tier mitbringen und es dann kleine Wettbewerbe und Aufgaben gibt.

Vor ein paar Wochen war ich mit auf einem Schulausflug in den Bergen zum Skifahren und die Aussicht war wirklich toll. Ich bin nicht Ski gefahren, aber ich hatte auch so viel Spaß im Schnee.

Ich habe viel Spaß und helfe teilweise auf der Farm mit, hab zugesehen, wie einem Kalb auf die Welt geholfen und ein Schaf geschoren wurde und werde in den nächsten Wochen die Umgebung weiter erkunden und wahrscheinlich ein Wochenende mit 3 anderen Au Pairs in Dunedin oder Queenstown verbringen.

Die liebsten Grüße vom anderen Ende der Welt!

Donnerstag, 18.08.2011

Der grosse Schneestrum

Das Haus im Schnee (man beachte die Palme)

 

Am Montag und Dienstag hatten wir Schnee. Das ganze Land ist völlig
durchgedreht. In den Nachrichten wurde von dem großen Schneesturm berichtet, in
Auckland hat es zum ersten mal seit 30 Jahren geschneit. Die Kinder hatten
Schulfrei, weil der Schulbus nicht fuhr und konnten somit ein verlängertes
Wochenende genießen. Man könnte jetzt denken, dass ich hier im Schnee versunken
bin und nicht mehr aus dem Haus konnte. In Wirklichkeit waren es aber nur ein
paar cm Schnee und nichts im Vergleich zum Schneefrei bei uns letztes Jahr.

Es war trotzdem ganz aufregend jetzt Schnee zu haben, da der hier
einfach irgendwie nicht hinpasst. Man beachte deswegen auch links auf dem Foto
die Palme im Schnee ;-)

Vor dem Schneechaos war ich am Wochenende mit Kirsten, der Tochter bei
den Großeltern, die etwas nördlicher in der nächsten größeren Stadt wohnen. Es
war ein seh schönes Wochenende, wir waren am Strand (Carolina Bay) und ich
somit das erste mal am Pazifik. Außerdem konnte ich das erste mal ausschlafen
und musste nicht um halb 7 aufstehen. (Wobei mir das frühe Aufstehen hier
erstaunlich wenig ausmacht..)

Heute haben Bex und ich einen Großeinkauf in Oamaru gemacht und mein
Autofahren klappt immer besser.

Außerdem habe ich hier schon geholfen die Kühe zu melken und Kälber
einzufangen. Die weiblichen Kälber behalten sie hier auf der Farm und die
männlichen werden nach ein paar Tagen verkauft.

Ich habe mich mittlerweile ganz gut eingelebt, fühl mich wohl und genieße
das Farmleben. ;-)

 

Carolina Bay

Donnerstag, 04.08.2011

Mein Auto

Mein Auto

Hallo ihr Lieben!

Ich bin hier jetzt schon seit über einer Woche und lebe mich so langsam
ein. Auf der Farm ist viel zu tun, es werden jeden Tag mindestens 10 Kälber
geboren, die aber nur ein paar Tage hier leben und dann verkauft und abgeholt
werden.

Mit den Kindern verstehe ich mich gut, sie machen auch meistens, was man
von ihnen verlangt und ich hab erigentlich recht viel Spaß mit ihnen.

Am Montag bin ich dann auch das erste mal hier ein kleines Stück mit
meinem Auto gefahren, einem alten, klapprigen Daihatsu (siehe Foto),  und hatte nach der Fahrt ehrlich gesagt auch
erstmal genug, das Fahren auf der linken Seite und das Schalten mit der Linken
Hand ist wirklich etwas gewöhnungsbedürftig, ich werde wohl noch etwas
brauchen, um mich daran zu gewöhnen.

Die Winterferien der Kinder sind seit Montag vorbei und ich habe
vormittags sozusagen  frei. Morgens und
abends ist es recht kalt, (tagsüber in der Sonne aber umso
wärmer,T-shirt-Wetter!), dann setze ich mich vor den warmen Kamin.

Am Wochenende wird in den Bergen gejagt, ich bin mal gespannt, wie viel
man hier davon mitbekommt und Ende August werde ich wahrscheinlich Skifahren
gehen. Das erste mal in meinem Leben.

Mir geht es hier also gut und ich fühle mich wohl, ich kann nur nicht so
oft ins Internet, also seid nicht böse, wenn ihr nur ab und zu was von mir
hört!

Liebe Grüße vom anderen Ende der Welt :)

Wohnzimmer

Mittwoch, 27.07.2011

Der erste Tag

Nach der ca 35 Stunden langen Reise bin ich gestern in Neuseeland angekommen. Der Flug war garnicht so schlimm wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Ich habe viele Filme gesehen und geschlafen.
Die Familie hier ist nett, wenn auch alles sehr anders ist. Ich werde wohl noch einige Zeit brauchen um mich an alles zu gewoehen.
Die Landschaft ist wunderschoen! Von der Farm aus sieht man lauter Felder und die Berge, wirklich traumhaft.

Heute und die letzten Tage wurden Kaelber geboren, die so verdammt suess sind, dass ich die ganze Zeit im Stall stehen und sie streicheln koennte!

Ich bin gespannt wie die naechsten Tage werden.

Kirsten, ein Kalb und ich

 

Die Farm